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4. Top-Trabi-Wahl (1998)

Schönste Trabis im Regen gekürt - Anklamer Club vergibt sechs Pokale in Quilow

 

Quilow. Ein Glück, daß am Samstag in Quilow nicht die schönsten Frauen gewählt wurden, sondern die schönsten Trabis. Bei den Frauen wäre die Schminke angesichts des Dauerregens sicher in Strömen gelaufen. Der Lack der liebevoll gepflegten Zweitakter dagegen hielt dem Wetter stand. Die Veranstalter vom Anklamer Trabbi Buggy Club hatten die Scheune gemütlich hergerichtet, so daß auch Platz war für die zahlreichen Besucher. Essen und Getränke gab es reichlich.

 

Schon am Morgen reihte sich trotz des ungemütlichen Wetters draußen Trabi an Trabi. „Die ersten sind sogar schon nachts angekommen, weil sie nicht wußten, wann es losgeht. Aber sie konnten sich zum Glück bei Leuten im Dorf aufwärmen“, erzählte Vereinsvorsitzender Jens Rüberg. Ob nun metallicblau, knallrot, lila, türkis, mit Aufklebern beklebt, mit oder ohne Spoiler - bei den 41 Fahrzeugen, die sich der Top-Trabi-Wahl ´98 stellten, war alles dabei. Aus allen Teilen des Landes waren die Fahrer mit ihren Liebhaberstücken angerollt.

 

In sechs Kategorien wurden Pokale vergeben. Und die Jury hatte es wahrlich nicht einfach bei der Punktvergabe. Stefan Saß und Sven Marten von den Neubrandenburger Trabant-Wölfen und Ronny Brick vom Pasewalker Golf Club - sozusagen als Unparteiischer - schauten genau auf Lack, Schweißnähte, Ausstattung, Originalität, überzeugten sich unter anderem von Motorleistung und Musikanlage.

 

Am schwersten fiel die Entscheidung in der Kategorie 601Sport, in der es auch die meisten Bewerber gab. Mit einem Punkt Vorsprung holte sich schließlich Alexander Dehnert aus Neubrandenburg den Pokal. „Das war ganz knapp, bei seinem Trabi war die Motorhaube etwas sauberer“, sagte Jury-Mitglied Ronny Brick. So blieb Rene Nüsse aus Ueckermünde der zweite Platz, nur einen Punkt hinter ihm schob sich Maik Litteck auf den dritten. Jens Rüberg konnte in Klasse 500/600 den Pokal in Empfang nehmen, der Anklamer Norbert Keller hatte das schönste Cabrio vorzuweisen. Lutz Andreas hatte sich als einziger in der Kategorie 1.1 Original beworben.

 

Aber sein Trabi war auch in so gutem Zustand, dass die Jury den Pokal mit gutem Gewissen vergeben konnte Zwei Rostocker kamen mit ihren Original auf Platz eins, und bei den Sonderaufbauten siegte der Grimmener Bernhold Ebert mit einem zum Buggy umgebauten Trabi vor der Anklamer Mega-Pappe „Papa Oskar“.