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2. Trabi-Treffen (03.05.-05.05.1996)

Trabi-Fahrer trotzen Regen und Schlamm - 317 Autos kamen aus ganz Deutschland zum zweiten Treffen in der Peenestadt

 

Anklam. „Trabi-Fahrer sind die Härtesten.“ Mit diesen Worten kommentierte der Chef vom Anklamer Trabbi-Buggy-Club und Organisator des zweiten Anklamer Trabi-Treffens, Jens Rüberg, die verregnete Begegnung von 317 4utos. Aus ganz Deutschland waren sie angereist. Die Palette der einst in Zwickau hergestellten Fahrzeuge reichte von 601ern, Cabrios, den sogenannten Kübeln bis zu dem guten alten Runddach - 500ern.

 

Schon am Freitagabend füllte sich die Grünfläche auf dem Flugplatz. Doch leider stand das Treffen in diesem Jahr von Anfang an unter einem schlechten Wetterstern. Trotzdem schlugen die „harten“ Jungs und Mädels ihre Zelte auf und übernachteten in der Peenestadt. „Wir haben bis in die Nacht zusammengesessen und uns auch mit anderen Clubs ausgetauscht“, erzählte Sörend Sander, der gemeinsam mit seinen Freunden aus Pirna angereist war. Auch im strömenden Regen am Samstagvormittag ließ er es sich nicht nehmen und schaute im Motorraum seines Trabis, Baujahr 1988, nach dem Rechten.

 

Den wohl auffälligsten und originellsten Trabi-Kombi konnten die wenigen Besucher der Schau, die trotz des Regens gekommen waren, vom Rostocker Eberhard Ebert begutachten. Von der Motorhaube bis zur Kofferklappe hat der Hansestädter sein Lieblingsstück mit Aufklebern eingedeckt. Man konnte nur noch erahnen, daß die Grundfarbe einst hellblau war. „12 000 Kilometer bin ich seit dem letzten Treffen in Anklam mit meinem Auto gefahren“, berichtete der Klempnermeister. An Wettkämpfen wie dem Trabi-Schieben am Samstagvormittag wollte er allerdings nicht teilnehmen.

 

Mit von der Partie waren bei dem Wettkampf aber Anklamer und Neubrandenburger Mannschaften. Die Vier-Tore-Städter bewiesen die meiste Muskelkraft. Sie brauchten für 150 Meter nur 54 Sekunden. Die Mannen aus Anklam kamen auf Rang zwei.

 

Auch den Mister Trabi-Treffen 1996 stellten die Neubrandenburger. Mario Schröder heißt der Mann, der sich die Schärpe umhängen ließ. Die Mitglieder der „Trabi-Wölfe-Neubrandenburg“ umjubelten ihn. Das gewonnene Bier wollten sie aber erst zu Hause trinken, oder nicht...?