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8. Top-Trabi-Wahl (2002)

Lassaner Pappe wird Top-Trabi von M/V - Heinz Janßen aus Lassan in Quilow erfolgreich

 

Quilow. Das Wienern und Auf-Vordermann-Bringen hat sich für Heinz Janßen (60) aus Lassan gelohnt. Mit seinem papyrus-weißen Trabant 601 mit blauem Dach holte er am Sonnabend unter den original erhaltenen Rennpappen den „Top-Trabi-Pokal Mecklenburg-Vorpommern“. Und das zum dritten Mal, freute sich der 60-jährige querschnittgelähmte Rentner.

 

Insgesamt waren knapp 40 Trabis aus allen Ecken Mecklenburg-Vorpommerns zur inzwischen 8. Top-Trabi-Wahl gekommen. Darunter edel gestylte Sportausführungen, Cabrios, aber auch gemütlich 500er Kugelporsche aus u.a. Parchim, Ueckermünde, Ludwigslust, Kölpinsee und Anklam.

 

Eingeladen hatte wie schon in den Vorjahren der Anklamer Trabbi-Buggy-Club ‘93 e.V. „Für uns ist das hier immer die Generalprobe für das alljährliche große Trabitreffen im Mai auf dem Anklamer Flugplatz“, so Vereinsobmann Peter Rüberg. Und die gelang. Diesmal spielte sogar das Wetter mit. Fegten in den Vorjahren regelmäßig Schnee- und Regenschauer über Quilow, so ließ sich am Sonnabend sogar die Sonne blicken.

 

Publikumsliebling wurde der feuerrote Lösch-Trabi des neunjährigen Christian Stoll aus Nordvorpommern. Vater Rainer hatte den fünf PS starken Zweitakter mit Löschhänger, Pumpe und 100-Liter Wassertank in rund 600 Stunden für seinen Steppke gebaut.

 

Wie Rainer Stoll hatte auch der Lassaner Heinz Janßen erst nach der Wende dank Enkelsohn Roman seine Trabi-Begeisterung entdeckt. Zwar fährt er als Zweitwagen einen richtig edles „Westauto“, aber, so der glückliche Pokalgewinner: „Die gibts alle Tage, so ‘n Trabi, das ist schon was anderes.“ Erst kürzlich habe der sich bewährt, als ein Teppich aus Anklam geholt werden musste und im „Westauto“ dafür aufgrund ungeteilter Rücksitzbank kein Platz war. Wen wunderts da, dass der Zweitakt-Oldtimer in der warmen Hausgarage parken darf, während der Benz in der Gartengarage steht.